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Das ‚Dreiländereck’ bereitet sich auf die Zukunft vor

11.10.2010

Verkauf und Zwischennutzung

Die Basler Personenschifffahrts-Gesellschaft (BPG) verkauft die Liegenschaft Dreiländereck auf der Westquaiinsel an die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH). Die Liegenschaft soll bis zur Klärung der zukünftigen Nutzung am Westquai zwischengenutzt werden. Die BPG wird ihre Operationsbasis am Dreiländereck im Rahmen eines Mietvertrages mit den SRH beibehalten.

Der Verkauf der Liegenschaft Dreiländereck war seit längerem die Absicht der BPG. Bereits im Rahmen der Neuausrichtung des Unternehmens, die vor vier Jahren vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt gutgeheissen wurde, hatte die BPG dargelegt, dass eine komplette Herauslösung der Liegenschaft Dreiländereck aus der Verantwortung der BPG realisiert werden soll, damit sich die BPG ganz auf ihr nautisches Kerngeschäft konzentrieren kann. Mit dem Verkauf der Baurechtsparzelle an die SRH wird dieser Schritt nun vollzogen. Für die SRH ergibt sich damit die Möglichkeit, das Areal am Dreiländereck innerhalb der Gesamtstrategie für die Westquaiinsel zielgerecht weiterzuentwickeln.

Die Schweizerischen Rheinhäfen erwerben die Baurechtsparzelle per 31. Dezember 2010. Die BPG wird ihre am Dreiländereck gelegenen Logistikräumlichkeiten weiter nutzen. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechender Mietvertrag mit den SRH vereinbart.

Im Rahmen der weitergehenden Planungen zur Hafen- und Stadtentwicklung kommt der Westquaiinsel mit ihrem mittel- und langfristigen städtebaulichen Entwicklungspotenzial grosse Bedeutung zu, dazu gehört auch die Parzelle mit der Liegenschaft Dreiländereck. Die im vergangenen Juni präsentierte Testplanung Klybeckquai – Westquai hat viele Planungsfelder aufgezeigt, die von hoher Bedeutung sind (u.a. Verkehrserschliessung) und einer vertieften Bearbeitung bzw. Koordination der zahlreichen involvierten Partner bedürfen.

Die Parzelle Dreiländereck soll daher vorerst zwischengenutzt werden. Von Frühjahr bis Herbst soll ein Take-Away-Betrieb für BesucherInnen und PassantInnen angeboten werden. Grundlage für die Konkretisierung der definitiven Nutzung der Liegenschaft wird der Stadtteilrichtplan sein, der bis im kommenden Frühjahr erarbeitet wird.

Medienmitteilung