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RheinPorts blicken in die Zukunft

18.11.2010

Trinationale Potentiale nutzen

Die Häfen am südlichen Oberrhein haben zusammengespannt und treten zunehmend gemeinsam auf. An der Schweizer Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik Pack&Move präsentierten die drei Hafendirektoren Hans-Peter Hadorn (Schweizerische Rheinhäfen), Hans-Peter Mösch (Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein mbH) und Jacky Scheidecker (Ports de Mulhouse-Rhin) ihr Kooperationsprojekt einem ausgewählten Publikum.

Von der Zusammenarbeit versprechen sich die drei Direktoren ein effizientes Standortmarketing sowie die bessere Nutzung von Potentialen. Die Kooperationsform der Arbeitsgemeinschaft hat sich bewährt, da sie ein hohes Mass an inhaltlicher und institutioneller Flexibilität ermöglicht. Der projektbegleitende trinationale Steuerungsausschuss beschloss daher die Weiterführung der Arbeitsgemeinschaft für die nächsten drei Jahre (bis 2013).

Zwei Herausforderungen der kommenden Jahre wurden besonders hervorgestrichen. Zum einen wird der Containerverkehr aus den Seehäfen zunehmen, da diese im Zu- und Ablauf vermehrt auf die Binnenschifffahrt setzen. Für den gemeinsamen Hafenstandort am südlichen Oberrhein ist dies eine Chance für künftige strategische Kooperationen mit den Seehäfen.

Zum anderen wird eine Harmonisierung der Organisationsmodelle der drei Häfen angestrebt, d.h. eine institutionelle Trennung zwischen dem Infrastrukturmanagement und dem Umschlagsgeschäft (Suprastruktur). Diese Harmonisierung bildet die Voraussetzung für weitere Kooperationsschritte auf betrieblicher Ebene.

Medienmitteilung