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Hafen Kleinhüningen: Öffnung Klybeckquai im Bereich Dreirosenbrücke bis Wiesendamm

08.11.2011

Die Entwicklung des Klybeck- und Westquais – hin von einem vornehmlich durch die Hafenwirtschaft genutzten Areal zu einem neuen urbanen Stadtteil – soll schrittweise erfolgen. Mit einem Ausgabenbericht sollen bauliche und gestalterische Sofort-Massnahmen ausgelöst werden, welche den Klybeckquai für den Langsamverkehr (Fussgänger und Velofahrer) öffnen und erlebbar machen. Zur Unterstützung des beabsichtigten Transformationsprozesses soll ein “Projektaufruf Zwischennutzungen“ durchgeführt werden, mit welchem der angestrebte Entwicklungsprozess in Gang gesetzt und die bereits angemeldeten Bedürfnisse an eine Zwischennutzung optimiert werden sollen.

Mit einem Projektkredit von 900'000 Franken soll die bestehende Situation am Klybeckquai von der Dreirosenbrücke bis zur Wiesemündung mit einfachen gestalterischen Massnahmen und baulichen Anpassungen soweit verbessert werden, dass ein sicheres und attraktives Nebeneinander von Hafenwirtschaft und Langsamverkehr erreicht werden kann.

Die initialen Massnahmen haben keinen definitiven Charakter, sie werden sozusagen über die bestehende Situation “gestülpt“ und können sich den künftigen Veränderungen am Klybeckquai anpassen. Aus heutiger Sicht gehen der Kanton und die Schweizerischen Rheinhäfen davon aus, dass diese baulichen und gestalterischen Massnahmen für die Zeitdauer von 10 bis 15 Jahren Bestand haben werden. Mit dem Fortschritt der Hafentransformation werden die Uferbereiche insgesamt eine Veränderung erfahren und im Zeitraum 2015-25 eine umfassende Neugestaltung der Rheinuferbereiche des Klybeck- und Westquais zur Folge haben.

Zwischennutzungen können im anstehenden Transformationsprozess wichtige Impulse setzen. Entsprechende Projektideen sind bereits in verschiedener Form im Bereich Westquai/ Klybeckquai angemeldet worden. Auch von Seiten der Projektträger, den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH), dem Bau- und Verkehrsdepartement und dem Präsidialdepartement, werden Zwischennutzungen begrüsst und sollen mithelfen, die anvisierte Transformation des Hafengebiets zu einem urbanen Stadtteil zu unterstützen. Damit alle an einer Zwischennutzung Interessierten von der gleichen Ausgangslage profitieren können, sehen die Projektträger nun einen “Projektaufruf Zwischennutzungen“ vor. Dieser soll die Rahmenbedingungen für Zwischennutzungen (Flächen, Bauten, Zeitdauer, Grundkosten, vorhandene Grundinstallation, etc.) klarstellen und Basis für die Projekteingabe für Interessierte sein. Die überzeugendsten Vorschläge sollen etabliert und von Seiten der SRH und des Kantons unterstützt werden.

Denkbare Zwischennutzungen sind zum Beispiel Gastro- und Freizeitnutzungen, temporäre Events im Rahmen des Bespielungsplans Hafen (Konzerte, Ausstellungen, o.ä.) oder auch temporäre Arbeitsplätze. Die Unterstützung solcher und anderer Projekte könnte in Form von gestalterischen Massnahmen, Installation nötiger Infrastruktur oder Hilfestellung bei Bewilligungsverfahren erfolgen. Der „Projektaufruf Zwischennutzungen“ soll Anfang 2012 lanciert werden. Die Umsetzung des Vorhabens (Öffnung und Zwischennutzung) sind ab Frühjahr 2012 geplant.

Medienmitteilung