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Sieben Binnenhäfen in Europa arbeiten gemeinsam an ihrer Zukunft

14.12.2011

RheinPorts Basel-Mulhouse-Weil unterschrieb im Herbst dieses Jahres in Brüssel gemein-sam mit den Binnenhäfen Brüssel, Lille, Lüttich, Paris, der Provinz Utrecht und den Schwei-zerischen Rheinhäfen das „Partnership Agreement“ für das von der EU mit insgesamt 3,9 Millionen Euro im Interreg IV B – Programm geförderte Projekt „Connecting Citizen Ports 21“ (CCP 21). Es soll die Rolle der Häfen für Wirtschaft und Gesellschaft weiter stärken.

Für weiteres Wachstum müssen Binnenhäfen berücksichtigen, dass sie als logistische Knoten in einem starken Wettbewerb zu anderen Aufgaben und Zielen des urbanen Umfeldes stehen – zu erkennen auch bei den grenzüberschreitenden Visionen im Projekt Trinationale städtebauliche Testplanung „3Land“. Ziel von CCP 21 ist es, die Nachhaltigkeit des Schiffstransports dadurch zu erhöhen, dass die Abläufe auf diesen Drehscheiben des Güterverkehrs optimiert werden.

Die Partner von CCP 21 haben für das Projekt eine Reihe von Aktionen beschlossen. Im Vordergrund stehen vier Ziele:
1. Die Bevölkerung sensibilisieren und die Akzeptanz der Binnenhäfen verbessern.
2. Eine gemeinsame Nutzung der Hafenareale für logistische und städtebauliche Zwecke fördern.
3. Die Organisation der Frachtlogistik optimieren.
4. Eine nachhaltige innerstädtische Verteilung fördern.

RheinPorts hat sich der wichtigsten Aufgabe des dritten Ziels angenommen. Ein noch zu vergebendes Gutachten soll die Grundlagen aufzeigen, wie für die Terminals der RheinPorts-Häfen ein grenzüberschreitendes Netzwerk geknüpft werden kann. Die Ergebnisse sollen länderübergreifend auf andere Partner des Projekts übertragbar sein. Dafür stellt die EU RheinPorts Fördergelder bis zu 190.000 Euro zur Verfügung

Vertieft wird dafür zunächst die Etablierung des Landlord-Prinzips in allen drei Ländern. Ferner wird das gemeinsame Standortmarketing und die Vernetzung mit den Seehäfen ausgebaut; mittelfristiges Ziel ist die Gründung einer gemeinsamen Managementgesellschaft. Ein noch zu vergebendes Gutachten soll die Grundlagen aufzeigen, wie für die Terminals der RheinPorts-Häfen ein grenzüberschreitendes Netzwerk zu knüpfen ist. In Abstimmung mit den Partnern wird danach die Realisierung anlaufen.

Medienmitteilung