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Gestaltung der Zukunft der Flusskreuzschifffahrt

15.11.2011

Teilnahme am EU-Interreg-Projekt ‚Connecting Citizen Ports 21‘

Im Rahmen eines EU-Interreg-Projekts arbeiten die Schweizerischen Rheinhäfen an der Weiterentwicklung der Infrastrukturen im touristischen Bereich der Fahrgastschifffahrt. Heute Dienstag hat der baselstädtische Regierungsrat einen Projektbeitrag von CHF 107'000 beschlossen.

Das Interreg-Projekt „Connecting Citizen Ports 21“ zielt auf die bessere Integration des nachhaltigen Verkehrsträgers Schifffahrt in urbanen Regionen ab (mehr Information im Info-Kasten). Vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt wird das Projekt mit einem Beitrag von CHF 107'000 unterstützt. Die Schweizerischen Rheinhäfen widmen sich in ihrem Projektbeitrag dem Wachstumsmarkt Flusskreuzschifffahrt. Als Folge von stetig zunehmenden Passagierzahlen (u.a. Verdoppelung der Passagierfrequenz in den vergangenen fünf Jahren) stossen die Passagierterminals im städtischen Rheinhafen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Mittels einer Projektstudie sollen zum einen weitere Standorte evaluiert werden, zum andern ein umfassendes Design für ein neues Modell-Terminal entwickelt werden. Dabei wird insbesondere auf die besonderen Gegebenheiten eingegangen, die sich für Passagierschifffahrtsterminals im Umfeld eines Güterhafens ergeben.

Weiter werden im Rahmen des Projekts Standards für die Infrastruktur der Terminals erarbeitet. Aufgrund der zunehmenden touristischen Bedeutung dieses Segments ist es zentral, dass alle Anlegestellen der Flusskreuzschifffahrt entlang der europäischen Flussrouten für die Passagiere schrittweise einen einheitlichen Sicherheits- und Abfertigungsstandard entwickeln. Dank langjähriger Erfahrung können die Schweizerischen Rheinhäfen zusätzlich zur vorgesehen Projektstudie bereits heute zukunftsgerichtete Beiträge, etwa im Bereich der CO2-freien Energieversorgung oder der Abfallentsorgung (bei Hotelschiffen sehr anspruchsvoll) einbringen.

Info-Kasten: Projekt CCP21
Zusammen mit Häfen aus Brüssel, Lille, Lüttich, Paris, der Provinz Utrecht sowie RheinPorts Basel-Mulhouse-Weil wurde am 11. Oktober 2011 das „Partnership Agreement“ unterzeichnet. Das Projekt wird von der EU mit insgesamt 3,9 Millionen Euro im Interreg IV B – Programm Nordwest-Europa gefördert.

Im Vordergrund stehen vier Ziele:
1. Sensibilisierung der Bevölkerung und Verbesserung der Akzeptanz der Binnenhäfen.
2. Förderung einer gemeinsamen Nutzung von Hafenarealen für logistische und städtebauliche Zwecke.
3. Optimierung der Organisation der Frachtlogistik.
4. Förderung einer nachhaltigen innerstädtischen Verteilung.

Die Partner von CCP 21 haben für das Projekt eine Reihe von Aktionen beschlossen.

Zusätzlich zum eigenen Projektbeitrag beteiligen sich die SRH auch im Rahmen der Kooperation RheinPorts Basel-Mulhouse-Weil am Projekt. Die drei darin zusammengeschlossenen Häfen (neben den SRH die Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein und die Ports de Mulhouse-Rhin) haben es sich zum Ziel gesetzt, ein Modell zur grenzüberschreitenden Weiterentwicklung des Containernetzwerks zu entwickeln, welches länderübergreifend auf andere Partner des Projekts übertragbar ist.

Medienmitteilung

Medienmitteilung des Regierungsrates

Projektseite "Connecting Citizen Ports 21"