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Seehafen und Rheinhäfen zusammen auf Kurs

26.06.2012

Gemeinsame Absichtserklärung SRH und Hafen Rotterdam

Der Hafen Rotterdam und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) unterzeichneten heute ein gemeinsames Memorandum of Understanding. Darin erklären die zwei Häfen die Absicht, die Entwicklung der Hinterlandverkehre aus dem Seehafen Rotterdam gemeinsam und abgestimmt voranzutreiben.
Als erste Massnahme wird ein regelmässiger Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Hafenbetrieben von Rotterdam und den SRH sowie den beteiligten Logistik- und Hafenpartnern etabliert. Zudem werden intermodale Logistikkooperationen über Binnenschiff und Schiene gemeinsam gefördert.
Schwerpunktmässig wird aber die Realisierung des neuen tri-modalen Containerterminals Basel Nord begrüsst, das insbesondere Binnenschiff und Bahn effizient vernetzt und die Logistikketten im Ereignisfall stärkt.
Schliesslich erklären die zwei Hafenbetriebe die Absicht, die Verwendung von Flüssiggas als umweltfreundlicherem Treibstoff in der Schifffahrt zu fördern.
„Es ist entscheidend, dass wir mit dem Hafen Rotterdam einen starken Partner für unsere Zukunftsprojekte gefunden haben“, freut sich Hans-Peter Hadorn, Direktor der SRH über die Unterzeichnung des Memorandums. Hintergrund für die verstärkte Koordination ist die absehbare Steigerung der Verkehrsströme zwischen den zwei Häfen.
„Schon aufgrund der geographischen Lage – Rotterdam am einen, die Logistikregion Basel am anderen Ende des Rheins – macht die Zusammenarbeit der beiden Häfen Sinn“, fügt Martin Dätwyler, Geschäftsführer des Logistikclusters Region Basel an. So können Güter so lang wie möglich umweltfreundlich auf dem Rhein transportiert werden. In der Region Nordwestschweiz bieten sich dann beste Voraussetzungen für den Weitertransport in die Schweiz und nach Italien.

Medienmitteilung

Absichtserklärung (deutsch)

Absichtserklärung (englisch)