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Starker Containerumschlag – Mineralöl nach Sondereffekt 2012 wieder auf normalem Niveau

07.11.2013

Mit einem Gesamt-Umschlag von knapp 5 Mio. t nach drei Quartalen kann gegenüber der Vergleichsperiode 2012 eine Verminderung um gut 10% konstatiert werden. Hauptsächlich verantwortlich dafür ist der Bereich „Mineralölerzeugnisse“, der die anteilmässig stärkste Gütergruppe ist und sich nach dem Sondereffekt des Stillstands der Inlandraffinerien 2012 wieder normalisierte. Weiter auf sehr hohem Niveau präsentiert sich der Containerverkehr; der Juli war mit fast 10'000 TEU die zweitstärkste in diesem Sektor je erreichte Monatsleistung.

Der Umschlag in den Rheinhäfen summiert sich nach drei Quartalen auf 4,84 Mio. t, was gegenüber den 5,44 Mio. t aus der entsprechenden Vorjahreszeit einem Minus um 10,9% entspricht. 4,01 Mio. t (-15,1%) wurden in den Schweizerischen Rheinhäfen gelöscht, 829'000 t (+17,0%) auf Schiffe geladen.

Erfreulich ist, dass die Exportverkehre gegenüber 2012 angezogen haben. Dass die Importverkehre einen gegenteiligen Verlauf nahmen, ist durch die spezielle Entwicklung im Bereich Mineralölprodukte – dem wichtigsten Umschlagsgut in den Schweizerischen Rheinhäfen – erklärbar (s. unten). Klammert man diesen Sonderfaktor – der rund 700'000 t beträgt – aus, liegt der Gesamtumschlag leicht über Vorjahresniveau.

September-Bulletin